40 Jahre Spielmannszug Sang und Klang Bergkamen
Donnerstag, den 1. März 2007| Mai ’07 |
| 5 |
| 13:15 |
Treffen am Kleinen Ritter mit Mütze 13:15 Uhr
| Mai ’07 |
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Treffen am Kleinen Ritter mit Mütze 13:15 Uhr
| Mai ’07 |
| 6 |
| 13:00 |
Treffen am Kleinen Ritter mit Mütze 13:00 Uhr
| Mai ’07 |
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Am 12.05.2007 geben sich unsere beiden Flötisten Mirco Schwiderski und Julia Raasch das Ja-Wort. Sie lernten sich in unserem Verein kennen und lieben.
12:00 Uhr Standesamtlich Rathaus Dortmund
14:30 Uhr Kirchlich Evangelische Kirche Eving
Wir von “Gut-Spiel” gratulieren Recht Herzlich und wünschen den beiden für Ihre gemeinsame Zukunft alles Gute
| Mai ’07 |
| 13 |
| 12:30 |
Treffen am kleinen Ritter mit Tschako 12:30 Uhr
| Mai ’07 |
| 19 |
| 13:00 |
Treffen am kleinen Ritter mit Tschako 13:00 Uhr
21.05.07 / Rundschau / Lokalnachrichten / Dortmund Dorstfeld.
Tradition schreiben die Knappen auch zwanzig Jahre nach Schließung der letzten Dortmunder Zeche groß. Mit einer Bergparade zogen sie Samstag in den Ortskern ein, um den 140-jährigen Geburtstag des Knappenvereins “Glück Auf” Dorstfeld zu feiern. “Solidarität war und ist auch heute noch unter Bergleuten einmalig”, schwärmt der Vorsitzende Rudolf Fickert.
“Solidarität ist einmalig”
Kein Wunder also, dass die befreundeten Knappenvereine Samstag aus nah und fern anreisten, um das Jubiläum zusammen mit den Dorstfelder Kumpel zu begehen. Viele hundert Teilnehmer marschierten aus Oberdorstfeld über die Wittener Straße zum Wilhelmplatz, auf dem die Feierlichkeiten in einem Festzelt fortgesetzt wurden.
Unter anderem gab es einen ökumenischen Gottesdienst, den die Pastöre Thomas Weckener und Hubertus Rath leiteten.
“Uns Bergleuten war immer die Andacht wichtig, in der wir vor der Einfahrt ins Bergwerk unser Gebet sprachen – in der Hoffnung, unbeschadet wieder ans Tageslicht zu gelangen”, sagt Rudolf Fickert, Vorsitzender der Dorstfelder Knappen.
Bergmann Wilhelm Gorki weiß, dass die Arbeit unter Tage nicht immer ungefährlich war. Knapp sieben Jahre arbeitete er in den Dorstfelder Schächten. 1950 ist der 76-Jährige nur knapp dem Tode entronnen: “Ich arbeitete im Schacht I/IV, als die Decke über mir nachgab und mich bis zum Oberkörper begrub.” An einem Wasserrohr konnte er sich aus dem Schutt herausziehen. “Kurz darauf schlug ein riesiger Felsbrocken dort ein, wo ich Sekunden zuvor noch gesessen hatte”, erinnert sich Wilhelm Gorki mit Schrecken.
Wenn es um Bergbau geht, darf einer nicht fehlen: Max Rehfeld, Initiator der Mengeder Kleinzeche des Bergmann-Unterstützung-Vereins. An seinem Stand informierte er nicht nur über das Museum auf der ehemaligen Zeche Hansemann, sondern bot auch Souvenirs wie Kohlebrocken und Miniatur-Grubenlampen an. “Der Erlös kommt natürlich der Ausstellung zugute”, erklärt Rehfeld. Und: “Es ist wichtig, die Tradition der Bergleute zu erhalten, auch wenn es im Ruhrgebiet immer weniger Zechen gibt.”
Im Rahmen der Veranstaltung ehrte der Knappenverein seine langjährigen Mitglieder: Wilhelm Gorki und Heinz Heimeier für 35 Jahre, Gerd Neubert (30 Jahre), Egon Düsterhöft (25 Jahre), Dieter Döhmann (20 Jahre), Gerd Michalczyk (15 Jahre) und Detlev Rafalczyk, der zehnjährige Treue ausgezeichnet wurde. Abends endete die Festveranstaltung mit einem bunten Bühnenprogramm.
23.05.07 / Ruhr Nachrichten / Lokalnachrichten / Dortmund Eving
Gut Spiel
herrscht wohl auch in der Ehe von Flötistin Julia Raasch und Flötist Mirco Schwiderski. Die beiden haben sich im Knappenspielmannszug “Gut-Spiel” kennen- und lieben gelernt. Während bei der Trauung im Rathaus noch Hunderte BVB-Fans vor dem Revierderby Spalier standen, hielten es vor der Kirche nur vier Spielleute bei strömenden Regen aus.